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Saarland
Deine Nachbarn sind Franzosen?
Die anderen Luxemburger?
Und die, die dich umschließen Pfälzer?
Dann kannst du dir sicher sein,
du wohnst nicht am Rhein!
Alle in dem Land sprechen Französisch und Deutsch gemischt?
Alle Dörfer haben ihren eigenen Dialekt?
Und die Leute ihre ganz speziellen Wörter?
Dann kannst du dir sicher sein,
du wohnst nicht in der Norderney!
Um Skiurlaub zu machen, musst du weit fahren?
Um ans Meer zu kommen, weit fliegen?
Und um große Städte zu sehen, weit reisen?
Dann kannst du dir sicher sein,
du wohnst nicht in Weil am Rhein!
Bei dir wird nicht gegrillt sondern geschwenkt?
Bei dir gibt es Gerichte wie Dippelappes?
Und Fleischwurst heißt bei dir Lyoner?
Dann kannst du dir sicher sein,
du wohnst nicht in Bad Lobenstein!
In vielen Orten in dem Land wird Kohle abgebaut?
In fast jedem Ort gib es mehr Kühe als Menschen?
Und das Land ist so klein, dass selbst derjenige,
Der in der Stadt lebt, auf dem Land wohnt!
Dann kannst du dir jetzt wirklich sicher sein,
du wohnst im Saarland nicht in Schleswig-Holstein!
Anne Fontaine
Fachoberschule 11
KBBZ Saarlouis
Im Glacis 20
66740 Saarlouis
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Lyrik
Die Nacht der Krieger
Nun sehe ich es ganz klar,
es wird alles wahr.
Die Lichter flattern in der Dunkelheit,
versprühen die Melodie vom Leid.
Pfade sind kahl gefegt,
alle Bewohner haben sich hingelegt.
Die Wolken drücken herab,
die Luft, sie wird knapp.
Ihr Krieger, wo immer ihr hier seid,
haltet euch diese Nacht bereit.
Rafft eure Waffen auf,
denn nun beginnt der Lauf,
gegen Zeit, Burg und Macht.
Begebt euch zu eurer letzten Wacht.
Ihr Krieger, wo immer ihr seid,
haltet euch diese Nacht bereit.
Rafft eure Waffen auf,
denn nun beginnt der Lauf.
Begebt euch zu eurer letzten Wacht.
Der Wind bringt den Regen,
nichts wagt sich zu bewegen.
Das Wasser steht still,
nichts mehr ist schrill.
Die Glocken verstummt,
die Menschheit verdummt.
Die Waffen sind schwer,
die Behälter schon länger leer.
Ihr Krieger, wo immer ihr hier seid,
haltet euch diese Nacht bereit.
Rafft eure Waffen auf,
denn nun beginnt der Lauf,
gegen Zeit, Burg und Macht.
Begebt euch zu eurer letzten Wacht.
Ihr Krieger, wo immer ihr seid,
haltet euch diese Nacht bereit.
Rafft eure Waffen auf,
denn nun beginnt der Lauf.
Begebt euch zu eurer letzten Wacht.
Sie kommen immer näher,
laufen schon durch Täler,
rennen über die hohen Hügel,
so als hätten sie alle Flügel.
Minuten vergehen wie Sekunden,
diese Zeit heilt keine Wunden.
Doch gleich werden wir sterben,
weil sie uns überwältigen werden.
Ihr Krieger, wo immer ihr hier seid,
haltet euch diese Nacht bereit.
Rafft eure Waffen auf,
denn nun beginnt der Lauf,
gegen Zeit, Burg und Macht.
Begebt euch zu eurer letzten Wacht.
Ihr Krieger, wo immer ihr seid,
haltet euch diese Nacht bereit.
Rafft eure Waffen auf,
denn nun beginnt der Lauf.
Begebt euch zu eurer letzten Wacht,
denn dies wird eure letzte Nacht.
von Julia Bingert
Fachoberschule Wirtschaft
Paul-Weber-Schule
BBZ Homburg
Karlstraße 6-8
66424 Homburg
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